Politischer und gesellschaftlicher Blog mit persönlichen und politischen Ansichten über die aktuelle Politik und zu anderen Irrungen und Wirrungen des Lebens. Ironische, bissige oder sonstige Zwischentöne nicht ausgeschlossen!
Samstag, 22. Juni 2013
Samstag, 18. Mai 2013
Skript zu meiner Bewerbungsrede für die Listenaufstellung für den Landtag der Niederbayernpiraten
....hier das etwas aktualisierte Skript, im Vergleich zu meiner Bewerbungsrede bei der AV Straubing zum Direktkandidaten für den Landtag:
Persönliche
Vorstellung
Heiko
Schumann, 35, getrennt lebend, zwei Töchter (4 und 7), Dipl.
Sozialpäd. (FH)
...für
ein sozial-liberaleres Bayern mit transparenterer Politik und mehr
Bürgerbeteiligung und stärkeren Bürgerrechten
Piraten-Vita,
Zusammenarbeit/Vernetzung in der politischen Arbeit, Inhalte
Bayern/Niederbayern
Vita
und Engagement bei den Piraten
seit
Oktober 2011 bei den Straubinger Piraten aktiv
seit
November 2011 Pressesprecher der Straubinger Piraten
seit
Juli 2012 Koordinator der AG Kommunalpolitik Straubing
seit
Oktober 2011 Besuch diverser Bundes- Landes- und Bezirksparteitage,
fast aller Stammtische in Niederbayern, der Stammtische in Cham,
Regensburg, Schwandorf und Bamberg...da mir Vernetzung sehr wichtig
ist
beim
LPT 2012.1 in Straubing wurde mein Positionspapier zur Abschaffung
der Kindergartengebühren in Bayern fast einstimmig angenommen
seit
Januar 2013 stellv. Vorstand der Straubinger Piraten, inkl.
Pressearbeit
seit
Anfang 2013 Beauftragter für die Politische Geschäftsführung der
Piraten Niederbayern
beim
BzPt 2013.1 bringe ich 3 Anträge ein (Gentechnikfreier Bezirk,
Selbsthilfeförderung, Substitutionsmöglichkeiten)
Zusammenarbeit/Vernetzung
in der politischen Arbeit
Gute
Kooperation mit der Fraktion, mit den Bürgern (Regionalbüro) und
der Basis (ML + Stammtischbesuche)
Inhalte
und Themen als MdL
Bayern
neuer
Politikstil - Demokratie
2.0 – mehr Transparenz in der Politik
(Transparenzgesetz/Informationsfreiheit/Lobbyregister/Stärkung
des Parlaments);
möglichst wenig Ausschüsse nicht öffentlich etc.
Bürgerbeteiligung
- digitales
Parlament/Parliament Feedback, Volksbegehren
etc. z.B. auch auf Bezirksebene stärken/ermöglichen
und
Bedingungen vereinfachen, Beteiligung der Bezirke/der Bürger bei der
Entwicklung des LEP,
Wahlrecht für EU-Ausländer auf Bezirksebene
Bürgerrechte
– Videoüberwachung,
Spionagesoftware, Versammlungsgesetz,
Kennzeichnung von Polizeikräften,
Sozialpolitik
- Wohnbau-
und Städtebauförderung (z.B.
Projekt Soziale Stadt)
, Familien-
und Jugendhilfe
(z.B. Zuschüsse für Kindertageseinrichtungen oder für die
Jugendarbeit), Erhalt und Ausbau von Regelförderprogrammen in diesem
Bereich (z.B. Erziehungsberatungsstellen)
Bildungspolitik
– Abschaffung
von Bildungsgebühren für freie Bildung von klein auf!
(Studiengebühren; auch für das "Zweitstudium", wenn zuvor
ein Studium abgebrochen oder ohne Abschluss beendet wurde),
Kinderkrippen- und Kindergartengebühren etc.) Ausbau Krippenplätze,
Stärkung
der Autonomie der Hochschulen
(z.B. bei der Auswahl der Dozenten oder beim Auswahlverfahren der
Studierenden); Schulpolitik: Schaffung/Förderung neuer
Lehrerstellen, Verbesserung der Ausstattung der Schulen, Prüfung
möglicher Förderprogramme, Stärkung der Schulsozialarbeit
Liberale
Ideen für Bayern – liberalisierte
Ladenschlusszeiten, Abschaffung der stillen Tage, Einschränkung des
kirchlichen Arbeitsrechts
ÖPNV
-
fahrscheinlos,
Vernetztes Anrufsammeltaxi, Mobilitätsflatrate, Förderung
verkehrspolitischer Projekte in der Fläche statt einzelner
Großprojekte
Niederbayern
Donauausbau
ohne
Staustufen bzw. Voranbringen des vernetzen Konzeptes,
Gentechnikfreies
Niederbayern, auch Verbot
von Patenten auf Lebewesen und Lebensmittel, Flächendeckender
Ausbau eines Breitband DSL Netzes
(für mehr wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit der Betriebe auf dem
Land und Erhöhung der Teilhabe am digitalen Leben), Verbesserte
Substitutionsbedingungen, Selbsthilfeförderung
Sonntag, 28. April 2013
Meine drogen- und unweltpolitischen Anträge für das Bezirkswahlprogramm der niederbayerischen Piraten
Ahoi! Es finden ja bekanntlich heuer noch drei Wahlen, nämlich die Bundestags-, die Landtags- und die Bezirkstagswahl statt. Hierfür stecken die niederbayerischen Piraten mitten im Wahlkampf und sind gerade dabei ihre Liste für die Landtags- und die Bezirsktagswahl aufzustellen.
Auch programmatisch wird natürlich gearbeitet. Nicht nur, dass an diesem Wochenende ein Landesparteitag der bayerischen Piraten stattfindet, auf dem unser Landtagswahlprogramm beschlossen wird. Nein, auch gibt es am Sonntag, den 19.05. einen Bezirksparteitag, bei dem es um das Programm für die Bezirkstagswahl gehen wird.
Hierzu im folgenden meine beiden Anträge, die hoffentlich eine Mehrheit finden, da ich sie in der Sache beide sinnvoll und vor allem notwendig erachte.
Zum einen fordere ich, dass sich die Niederbayern Piraten, dafür einsetzen, dass unser Bezirk gentechnikfrei wird, zum anderen sollten wir uns dafür einsetzen, dass es eine bezirkseigene Substitutionsstelle gibt, bei der man bei einer Heroinabhängigkeit dieses sog. Drogenersatztherapie, in Anspruch nehmen kann und dass die Möglichkeiten einer Substitutionsbehandlung vor Ort ausgebaut werden,
Hier die beiden Anträge im Wortlaut:
Gentechnifreier Bezirk
Auch programmatisch wird natürlich gearbeitet. Nicht nur, dass an diesem Wochenende ein Landesparteitag der bayerischen Piraten stattfindet, auf dem unser Landtagswahlprogramm beschlossen wird. Nein, auch gibt es am Sonntag, den 19.05. einen Bezirksparteitag, bei dem es um das Programm für die Bezirkstagswahl gehen wird.
Hierzu im folgenden meine beiden Anträge, die hoffentlich eine Mehrheit finden, da ich sie in der Sache beide sinnvoll und vor allem notwendig erachte.
Zum einen fordere ich, dass sich die Niederbayern Piraten, dafür einsetzen, dass unser Bezirk gentechnikfrei wird, zum anderen sollten wir uns dafür einsetzen, dass es eine bezirkseigene Substitutionsstelle gibt, bei der man bei einer Heroinabhängigkeit dieses sog. Drogenersatztherapie, in Anspruch nehmen kann und dass die Möglichkeiten einer Substitutionsbehandlung vor Ort ausgebaut werden,
Hier die beiden Anträge im Wortlaut:
Gentechnifreier Bezirk
Die
Piratenpartei Niederbayern setzt sich dafür ein, dass Niederbayern
schnellstmöglich gentechnikfrei wird. Der Einsatz von gentechnisch
veränderten Samen und Pflanzen birgt vielfältige Gefahren und
Risiken in sich. Mögliche negative Auswirkungen auf unsere
Gesundheit und Rückgang der Biodiversität bzw. der kleinbäuerlichen
Landwirtschaft durch die Patentierung der Genpflanzen sind nur zwei
Beispiele hiervon. Daher sprechen sich die niederbayerischen Piraten
klar gegen den Einsatz grüner Gentechnik aus und werden auf den
verschiedenen politischen und gesellschaftliche Ebenen dafür sorgen,
dass Niederbayern gentechnikfrei wird.
Schaffung
einer bezirkseigenen Substitutionsstelle und Ausbau der
Substitutionsmöglichkeiten vor Ort
Drogenabhängige
Menschen, speziell bei einer Heroinsucht,haben oft vielfältige
Probleme, um den Weg aus ihrer Abhängigkeitserkrankung zu finden.
Außerdem benötigen sie hierzu in der Regel fachliche Hilfe. Neben
der ärztlichen und psychosozialen Begleitung und Betreunng ist die
Substitution, also die Drogenersatztherapie,die die Basis auf den Weg
in die Abstinenz darstellt, ein weiterer Eckpfeiler in der ambulanten
Therapie.
Da
es bisher in Niederbayern keine Substitutionsstelle und auch nur
wenige bis gar keine Ärzte gibt, die eine Substitutionsmöglichkeit
in ihren Praxen anbieten ist es dringend nötig, in diesem Bereich
die Versorgung von abhängikeitserkrankten Menschen zu verbessern, um
ihnen weite Wege zu ersparen, da diese ein empfindliches Hindernis
darstllen können und motivationshemmend und daher kontraproduktiv
sind. Aus diesem Grund setzen sich die Piraten dafür ein, dass zum
einen eine bezirkseigene Substitutionsstelle geschaffen wird. Ein
prädestinierter Ort hierfür wäre das Bezirksklinikum Mainkofen, da
hier flankierend ambulante und stationäre ärztliche Angebote
vorhanden sind, die für Synergieeffekte in der Entzugsbehandlung
genutzt werden könnten. Des Weiteren wäre es sinnvoll, dass es mehr
Möglichkeiten gäbe, in seinem näherem Sozialraum eine derartige
Behandlung zu erhalten. Da jeder Arzt ohne gesonderte Genehmigung bis
zu drei Patienten substituieren darf, wäre dies relativ
unbürokratisch möglich. Deshalb setzen sich die Piraten auch hier
für einen Ausbau des Versorgungsnetzes ein.
Die Anträge und die Begründungen sind auch unter folgenden Links zu finden:
Klarmachen zum Ändern!
Freitag, 22. Februar 2013
Warum das Sitzenbleiben sitzenbleiben sollte...
Aktuell
ist ja in der Bildungspolitik das Thema Sitzenbleiben in der
Diskussion und es haben sich schnell die erwarteten Lager gebildet.
Hier rot-grün, dort bis dato die konservativen Vertreter der
CSU/CDU. Aber darum geht es mir, und ich denke auch den Piraten,
nicht. Wir sprechen uns nicht umsonst oft für den Vorrang von Sach-
und Themen- vor Parteipolitik aus. Wie gut das funktioniert, wenn es um
eine gute Forderung geht, haben die Studiengebühren gezeigt. Ich bin
der Meinung das reflexhafte Herbeißen zu einer anderen Partei gehört
nicht mehr in eine Demokratie 2.0! Wenn Vertreter anderer Parteien
gute Ideen haben, darf man dies auch sagen und diese unterstützen.
Wie
es nicht geht, zeigte leider die grüne Fraktionsvorsitzende im
bayerischen Landtag Frau Bause. Die FDP wollte für ein Ja zum Fallen
der Studiengebühren im Gegenzug Geld für frühkindliche Bildung,
z.B. den kostenlosen Kindergartenbesuch, haben. Dies
bezeichnete sie als "unwürdigen Kuhhandel". Freie Bildung,
die Finanzierung
des Meistertitels und die Gegenfinanzierung über den Staatshaushalt,
durch den Wegfall der Studiengebühren, ist aber alles andere als
das! Es sind gute und wichtige bildungspolitische Positionen, was
übrigens inhaltlich auch die Grünen so sehen! Daher ist dieser
"Handel" aufgrund des guten Inhalts politisch legitim und
wünschenswert. Demokratie 2.0!
Aber
nun zum eigentlichen Thema dem Sitzenbleiben. Das Argument "es
hat noch keinem geschadet, dass er eine "Ehrenrunde" drehen
musste" ist so schlecht und windig, dass ich nicht einmal darauf
eingehe! Sitzenbleiben mag in dem aktuellen, aber veralteten
Schulsystem Sinn machen. Aber pädagogisch und sozial sinnvoll ist es
nicht! Daher muss es in einer progressiven und zeitgemäßen
Schulpolitik darum gehen, das gesamte verkrustete System kräftig zu reformieren. Auch wenn das vielen Angst macht, unsere
wichtigste Ressource Bildung und unsere Kinder sollten uns die
Bemühungen wert sein, oder?!
Vieles
Gutes und Richtiges hat bereits Dominik Kegel, Teil des Bezirksvorstandes Mittelfrankens und Landtagskandidat in Roth, auf der Homepage der
bayerischen Piraten hierzu geschrieben:
Für
mich die wichtigsten Argumente, die gegen das Sitzenbleiben sprechen
ist einmal der Leistungsdruck, der beim Wiederholen entsteht. Wenn
man eine Klasse ein zweites Mal macht erwarten die Eltern, die Lehrer
und nicht zuletzt man selbst, dass man deutliche bessere Noten
schreibt. Ist dies, aus welchen Gründen auch immer, nicht der Fall,
ist es eine Mär, dies sei ein Motivationschub zum mehr anstrengen.
Dies mag bei manchen Schüler so sein. Aber Schulpolitik sollte
ganzheitlich gesehen werden und auf Inklusion statt auf überholte
Anreizsysteme (hier: persönliches Scheitern als Anreiz mehr zu
lernen). Denn nur so können alle Schüler mitgenommen werden. Auch
die, die durch keine Leistungssteigerung beim Wiederholen psychisch
darunter leiden und weiter abfallen. Denn diese Persönlichkeitstypen
gibt es auch. Daher ist das Sitzenbleiben pädagogisch-psychisch
nicht zielführend, denn es kann sehr wohl der schulischen Leistung
schaden.
Das
zweite Hauptargument ist der soziale Aspekt. Man wird aus seiner
Klassengemeinschaft gerissen und muss sich auf neue Schüler, andere
Lehrer und Ähnliches einstellen. Auch das macht vielen vielleicht
nichts aus, anderen schon! Die Zugehörigkeit zu einem
Klassenverbund, die mit all den Jahren wächst, erzeugt ein
Kohärenzgefühl, das eine Säule für gutes und freies lernen im
Unterricht, aber auch allgemein, sein kann. Dies unterschätzen
viele. Aber der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen, genau wie
daher der Schüler. Deshalb ist diese Seite neben dem Lernen, einem
stabilen Umfeld zuhause, soziale Integration in einer Peer-Group,
eine wichtige Basis für schulischen Erfolg. Also, muss das
Sitzenbleiben weichen, um dieses Herausreißen zu verhindern und
keine sozialen Hürden für gute Noten schaffen!
Flankierend
zum Abschaffen des Sitzenbleibens müssen weitere Reformen folgen
bzw. im besten Fall parallel laufen:
-
eine längere gemeinsame Schulzeit von 9 Jahren, weil eine Selektion
nach 4 Jahren zu früh ist. Hier kann man oft noch nicht, auch die Schüler bzw.
Kinder selbst nicht, sagen, in welchen Bereichen die Begabungen und Stärken
liegen. So können wertvolle Ressourcen verloren gehen bzw. sich gar nicht erst ausprägen, was wir uns einfach nicht leisten können. Außerdem können bei einem längerem gemeinsamen Lernen auch
die stärkeren von den schwächeren Schülern lernen, z.B. durch
die...
-...Einführung
eines "Tutoren- bzw. Patensystems". Es ist erwiesen, dass
hiervon nicht nur die Schüler mit weniger guten schulischen
Leistungen profitieren, sondern beide Seiten, also eine
Win-Win-Situation
- weg
von den Lehrplänen, hin zu Lernzielen. Die Ziele müssen natürlich
definiert und allgemeingültig sein. Aber wie diese nach jedem
Schuljahr erreicht werden, sollte jede Schule, am besten in
Kooperation mit den Schülern und Eltern, eigenverantwortlich
entscheiden dürfen.
- das
gibt Raum, vom Frontalunterricht ein Stück wegzukommen und durch die
Einführung eines Kurssystems, das es bereits in anderen Ländern,
die bei PISA und Co. bildungspolitische Spitze sind, gibt.
- In
einem Kurssystem wäre Platz für mehr individuelle Förderung, was
das Sitzenbleiben endgültig überflüssig machen würde. Außerdem
könnten die Schüler, neben den Hauptfächern, die Kurse besuchen,
die sie interessieren und die ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten
entsprechen. Dieses "Stärken stärken" und "Schwächen
schwächen" wäre eine weitere Grundlage für eine hohe
Motivation der Schüler und gute Leistungen.
Zusammenfassend
bleibt zu sagen, dass all diese Forderungen, bis auf die Abschaffung
des Sitzenbleibens, aus guten bzw. oben beschriebenen Gründen
bildungspolitische Piratenforderungen für den Landtagswahlkampf
sind! Das mit dem Sitzenbleiben wird meines Erachtens beim nächsten
Landesparteitag beschlossen, da dies einfach nicht mehr in ein
modernes und flexibles Schulsystem passt, das auf die individuellen
Bedürfnisse, Stärken und Schwächen eingehen muss.
Daher
muss das Sitzenbleiben sitzenbleiben....Klarmachen zum Ändern!
Mittwoch, 30. Januar 2013
Hysterie über die Stillen Tage
Hier meine Antwort auf die Leserbriefe zu unserer Forderung die Stillen Tage abzuschaffen (wird hoffentlich noch gedruckt):
Tradition ja, Hysterie, nein Danke!
Zu den Leserbriefen von Peter Euler und
Michael Hien zur Abschaffung der Stillen Tage: Wenn man die Zeilen
dieser Leserbriefe liest, kriegt man ja Angst, dass die Piraten die
gesamte Kirche, samt Glauben und aller Traditionen abschaffen wollen.
Aber interessant zu sehen, mit welchen offensichtlichen
Nebenforderungen (z.B. neben Transparenz oder Bürgerbeteiligung)
manche Parteivertreter in Hysterie zu stürzen sind. Unser Abendland
geht unter, unsere Kultur wird angegriffen,...bitte, lasst doch mal
die Kirche im Dorf! Was nimmt sich Herr Euler, dieser treue Genosse,
heraus, dass er allen Menschen und Christen in Bayern vorschreiben
will bzw. meint zu wissen, was diese brauchen und was ihnen gut
tut?!? Ich entscheide das für mich gern selber und andere Menschen
glaube ich auch. Leider reichte der Platz im Artikel nicht aus, zu
schreiben, dass die Piraten den Sonntag unangetastet lassen wollen
und sich die Liberalisierung auf Montag bis Samstag beziehen soll,
was übrigens positive Effekte für kleine Läden hätte, da für
größere Geschäfte eine Ausweitung unrentabel wäre. Herr Hien
bemüht gleich noch eine größere Moralkeule, die Stillen Tage seien
die Grundlage unserer Gesellschaft und Kultur, wer das nicht so sieht
hat Grundlegendes nicht verstanden. Etwas vermessen, wie ich finde.
Bei was ich ihm recht gebe, dass unsere Gesellschaft hier und da mehr
Würde und Ernsthaftigkeit braucht. Es geht nicht um die Anzahl der
Tage, sondern um das Thema Selbstbestimmung. Ich bzw. die Piraten
sind der Meinung, dass der mündige Bürger doch selbst entscheiden
soll bzw. auch kann, wann er in dieser schnelllebigen Zeit in Würde
und Ernsthaftigkeit inne hält und zu Ruhe kommen möchte. Das muss
im 21 Jahrhundert nicht mehr die Kirche entscheiden, das ist
tatsächlich ein Relikt. Kirche ist gut und wichtig, genau wie der
Glaube, den jeder haben darf! Und nochmal, es will niemand die
Kirchen oder ihre Leistungen in der Vergangenheit klein reden. Nur,
sollte es eine klare Trennung zwischen Kirche und Staat geben und
überholte „Traditionen“ überdacht werden, so dass jeder Bürger
für sich und selbstbestimmt entscheiden kann, nach welcher Kultur
und Religion er leben möchte.
Heiko Schumann
Piratenpartei Straubing
Landtagsdirektkandidat
Freitag, 25. Januar 2013
Straubinger Piraten wählen ihre Direktkandidaten :-)
Unsere Pressemitteilung zu der Wahl unserer Direktkandidaten:
Straubinger Piraten starten Wahlkampf mit Aufstellung ihrer Direktkandidaten
Heiko Schumann und Michael Ecker wollen den Land- und Bezirkstag entern
Nach den anderen Straubinger Parteien haben jetzt auch die Piraten ihre Direktkandidaten für den Land- und Bezirkstag im Stimmkreis Straubing aufgestellt. Die Aufstellungsversammlungen begannen mit der Begrüßung des niederbayerischen Bezirksvorsitzenden Christian Reidel und der gemeinsamen Festlegung der Tages- und Wahlordnung. Begonnen wurde mit der Wahl des Landtagskandidaten. Heiko Schumann, der stellvertretende Vorstand Straubing, stellte sich und seine schwerpunktmäßigen politischen Ziele und Inhalte vor. Der 35 jährige Sozialpädagoge wolle zuerst einen neuen Stil in die bayerische Landespolitik bringen. „Politische Entscheidungen und Abläufe müssen transparenter und für den Bürger nachvollziehbarer werden“, fordert Schumann. Außerdem wolle er die Bürgerbeteiligung auf den verschiedenen politischen Ebenen voranbringen, z.B. sich für Bürgerbegehren und Volksentscheide auch auf Bezirksebene einsetzen. Seine Hauptthemen sind Sozial- und Bildungspolitik, sowie ein liberaleres Bayern. Er will will sich unter anderem für den Ausbau der Städtebauförderung, z.B. das Projekt Soziale Stadt, die Abschaffung aller Bildungsgebühren, wie Kinderkrippen bzw. -garten und Studiengebühren, eine längere gemeinsame Schulzeit von 9 Jahren und mehr Autonomie für die Hochschulen stark machen. Des Weiteren will er liberale Ideen fördern. „Wir brauchen auch in Bayern liberalisierte Ladenöffnungszeiten, um der gesellschaftliche Entwicklung Rechnung zu tragen und im Gegenzug keine „Stillen Tage“ mehr, da wir mittlerweile in einer multikulturellen und säkularen Gesellschaft Leben, in der das Diktat der Kirchen zurückgehen müsse“, erläutert Schumann. In Niederbayern sind ihm der sanfte Donauausbau, ein gentechnikfreier Bezirk und der Breitbandausbau des Internets wichtig. Kommunal sollte Straubing mehr Studenten und eine gute Ausstattung der Lehrstühle und mehr bezahlbaren Wohnraum für finanziell schwächer gestellte Menschen bekommen. Er wurde bei einer Enthaltung mit gut 85% der Stimmen gewählt. Für den Bezirkstag trat Michael Ecker an. Der 30 jährige Rettungsassistent und Mitarbeiter eines großen Sanitätshauses, Vorstand der Straubinger Piraten, möchte sich für mehr Transparenz in der Verteilung der finanziellen Mittel innerhalb des Bezirks und die Förderung und Umsetzung des Livestreamings der Bezirkstagssitzungen einsetzen und das Interesse der Bürger an der Arbeit des Bezirkstages erhöhen. Außerdem ist er, wie Schumann auch, für eine Erhöhung der Bürgerbeteiligung. „Ich bin außerdem für eine stärkere Förderung der Kultur, besonders auch der Kleinkunst im Bezirk, z.B. durch Bildungsgutscheine oder die Einführung einer „Kulturflatrate““, erklärt Ecker. Ferner lehnt er die Privatisierung der Trinkwasserversorgung und die Förderung einzelner Großprojekte strikt ab. Auf die Frage der Finanzierbarkeit seiner Ideen, antwortete Ecker, dass eine Möglichkeit die Umschichtung des Haushalts, nach dem Prinzip, dass starke Schultern mehr wie Schwache tragen können, wäre. Auch er wurde bei einer Enthaltung mit 85% der Stimmen gewählt. Beide Direktkandidaten wollen auch versuchen auf ihrer jeweiligen Liste auf den ersten Platz zu kommen, um ihre Chancen in die Parlamente einzuziehen zu erhöhen. Gemeinsam wollen die Straubinger Piraten jetzt aktiv in die beiden Wahlkämpfe mit gezielten Aktionen und Projekten, z.B. mit Infoständen oder Podiumsdiskussionen, starten. „Wir wollen den Straubingern zeigen, dass die Piraten in Bayern und Niederbayern eine echte wählbare Alternative sind“, fasste Michael Ecker die beiden Aufstellungsversammlungen zusammen.
Straubinger Piraten starten Wahlkampf mit Aufstellung ihrer Direktkandidaten
Heiko Schumann und Michael Ecker wollen den Land- und Bezirkstag entern
Nach den anderen Straubinger Parteien haben jetzt auch die Piraten ihre Direktkandidaten für den Land- und Bezirkstag im Stimmkreis Straubing aufgestellt. Die Aufstellungsversammlungen begannen mit der Begrüßung des niederbayerischen Bezirksvorsitzenden Christian Reidel und der gemeinsamen Festlegung der Tages- und Wahlordnung. Begonnen wurde mit der Wahl des Landtagskandidaten. Heiko Schumann, der stellvertretende Vorstand Straubing, stellte sich und seine schwerpunktmäßigen politischen Ziele und Inhalte vor. Der 35 jährige Sozialpädagoge wolle zuerst einen neuen Stil in die bayerische Landespolitik bringen. „Politische Entscheidungen und Abläufe müssen transparenter und für den Bürger nachvollziehbarer werden“, fordert Schumann. Außerdem wolle er die Bürgerbeteiligung auf den verschiedenen politischen Ebenen voranbringen, z.B. sich für Bürgerbegehren und Volksentscheide auch auf Bezirksebene einsetzen. Seine Hauptthemen sind Sozial- und Bildungspolitik, sowie ein liberaleres Bayern. Er will will sich unter anderem für den Ausbau der Städtebauförderung, z.B. das Projekt Soziale Stadt, die Abschaffung aller Bildungsgebühren, wie Kinderkrippen bzw. -garten und Studiengebühren, eine längere gemeinsame Schulzeit von 9 Jahren und mehr Autonomie für die Hochschulen stark machen. Des Weiteren will er liberale Ideen fördern. „Wir brauchen auch in Bayern liberalisierte Ladenöffnungszeiten, um der gesellschaftliche Entwicklung Rechnung zu tragen und im Gegenzug keine „Stillen Tage“ mehr, da wir mittlerweile in einer multikulturellen und säkularen Gesellschaft Leben, in der das Diktat der Kirchen zurückgehen müsse“, erläutert Schumann. In Niederbayern sind ihm der sanfte Donauausbau, ein gentechnikfreier Bezirk und der Breitbandausbau des Internets wichtig. Kommunal sollte Straubing mehr Studenten und eine gute Ausstattung der Lehrstühle und mehr bezahlbaren Wohnraum für finanziell schwächer gestellte Menschen bekommen. Er wurde bei einer Enthaltung mit gut 85% der Stimmen gewählt. Für den Bezirkstag trat Michael Ecker an. Der 30 jährige Rettungsassistent und Mitarbeiter eines großen Sanitätshauses, Vorstand der Straubinger Piraten, möchte sich für mehr Transparenz in der Verteilung der finanziellen Mittel innerhalb des Bezirks und die Förderung und Umsetzung des Livestreamings der Bezirkstagssitzungen einsetzen und das Interesse der Bürger an der Arbeit des Bezirkstages erhöhen. Außerdem ist er, wie Schumann auch, für eine Erhöhung der Bürgerbeteiligung. „Ich bin außerdem für eine stärkere Förderung der Kultur, besonders auch der Kleinkunst im Bezirk, z.B. durch Bildungsgutscheine oder die Einführung einer „Kulturflatrate““, erklärt Ecker. Ferner lehnt er die Privatisierung der Trinkwasserversorgung und die Förderung einzelner Großprojekte strikt ab. Auf die Frage der Finanzierbarkeit seiner Ideen, antwortete Ecker, dass eine Möglichkeit die Umschichtung des Haushalts, nach dem Prinzip, dass starke Schultern mehr wie Schwache tragen können, wäre. Auch er wurde bei einer Enthaltung mit 85% der Stimmen gewählt. Beide Direktkandidaten wollen auch versuchen auf ihrer jeweiligen Liste auf den ersten Platz zu kommen, um ihre Chancen in die Parlamente einzuziehen zu erhöhen. Gemeinsam wollen die Straubinger Piraten jetzt aktiv in die beiden Wahlkämpfe mit gezielten Aktionen und Projekten, z.B. mit Infoständen oder Podiumsdiskussionen, starten. „Wir wollen den Straubingern zeigen, dass die Piraten in Bayern und Niederbayern eine echte wählbare Alternative sind“, fasste Michael Ecker die beiden Aufstellungsversammlungen zusammen.
Dienstag, 22. Januar 2013
Skript zu meiner Bewerbungsrede für meine Landtagskandidatur - Sozial, liberal, transparent und mit den Bürgern
Kandidatur
Landtag 2013 Piraten – Für
ein sozial-liberaleres Bayern mit transparenterer Politik und mehr
Bürgerbeteiligung
Persönliche
Vorstellung
Heiko Schumann, 35, getrennt lebend, zwei Töchter (4 und 6), Dipl. Sozialpäd. (FH) - knapp 9 Jahre Arbeit mit psychisch kranken Erwachsenen, aktuell ambulante Betreuung von suchtkranken Erwachsenen und ehemaligen forensischen Patienten und ambulante Jugendhilfe (Erziehungsbeistandschaft/Sozialpädagogische Familienhilfe)
Vita
und Engagement bei den Piraten
seit
Oktober 2011 bei den Straubinger Piraten aktiv
seit
November 2011 Pressesprecher der Straubinger Piraten
seit
Juli 2012 Koordinator der AG Kommunalpolitik Straubing
seit
Oktober 2011 Besuch diverser Bundes- Landes- und Bezirksparteitage,
fast aller Stammtische in Niederbayern, der Stammtische in Cham,
Regensburg, Schwandorf und Bamberg...da mir Vernetzung sehr wichtig
ist
beim
LPT 2012.1 in Straubing wurde mein Positionspapier zur Abschaffung
der Kindergartengebühren in Bayern fast einstimmig angenommen
seit
Januar 2013 stellv. Vorstand der Straubinger Piraten, inkl.
Pressearbeit
Inhalte
und Themen als MdL
neuer Politikstil - Demokratie 2.0 – mehr Transparenz in der Politik (Transparenzeffekt/Informationsfreiheit/Lobbyregister/Stärkung des Parlaments); möglichst wenig Ausschüsse nicht öffentlich etc.
mehr Bürgerbeteiligung/Bürgerrechte – digitales Parlament/Parliament Feedback, Bürgerbefragungen/Volksbegehren etc. z.B. auch auf Bezirksebene stärken/ermöglichen, Beteiligung der Bezirke/der Bürger bei der Entwicklung des LEP, Wahlrecht für EU-Ausländer auf Bezirksebene
Sozialpolitik - Wohnbau- und Städtebauförderung (z.B. Projekt Soziale Stadt) , Familien- und Jugendhilfe (z.B. Zuschüsse für Kindertageseinrichtungen oder für die Jugendarbeit), Erhalt und Ausbau von Regelförderprogrammen in diesem Bereich (z.B. die Koordinierenden Kinderschutzstellen, KoKi oder Erziehungsberatungsstellen)
Bildungspolitik – Abschaffung von Bildungsgebühren für freie Bildung von klein auf! (Studiengebühren; auch für das "Zweitstudium", wenn zuvor ein Studium abgebrochen oder ohne Abschluss beendet wurde), Kinderkrippen- und Kindergartengebühren etc.) Ausbau Krippenplätze, Stärkung der Autonomie der Hochschulen (z.B. bei der Auswahl der Dozenten oder beim Auswahlverfahren der Studierenden); Schulpolitik: Schaffung/Förderung neuer Lehrerstellen, Verbesserung der Ausstattung der Schulen, Prüfung möglicher Förderprogramme, Stärkung der Schulsozialarbeit
Liberale Ideen für Bayern – liberalisierte Ladenschlusszeiten, Abschaffung der stillen Tage, Einschränkung des kirchlichen Arbeitsrechts, allg. gegen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen (bedarfsgerecht, z.B. bei Gefahrenstellen)
ÖPNV - fahrscheinlos, Vernetztes Anrufsammeltaxi, Mobilitätsflatrate, Förderung verkehrspolitischer Projekte in der Fläche statt einzelner Großprojekte
Niederbayern - Donauausbau ohne Staustufen bzw. Voranbringen des vernetzen Konzeptes, Gentechnikfreies Niederbayern, Verbot von Patenten auf Lebewesen und Lebensmittel (zur Stärkung der mittleren und kleinen landwirtschaftlichen Betriebe und zum Erhalt einer sinnvollen Fruchtfolge und anderen Faktoren einer nachhaltigen Landwirtschaft), Flächendeckender Ausbau eines Breitband DSL Netzes (für mehr wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit der Betriebe auf dem Land und Erhöhung der Teilhabe am digitalen Leben)
Straubing - Erhöhung der Studentenzahlen und Verbesserung der Bedingungen und der Ausstattung der Lehrstühle in Straubing zur Förderung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Vielfalt des städtischen Lebens, mehr bezahlbarer Wohnraum für Familien, soziale schwächere Menschen und Studenten - Wohn- und Städtebauförderung für Straubing, falls noch nötig: Vorantreiben des barrierefreien Bahnhofes in Straubing, Verbesserung des ÖPNV auf dem Land durch die Einführung eines bayernweit integrierten Anruf-Sammeltaxi Systems (Grundversorgung Mobilität), Stärkung der Selbstbestimmungsfähigkeit der Kommunen bei der Einführung eines fahrscheinlosen ÖPNV's
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