Unsere Pressemitteilung zu der Wahl unserer Direktkandidaten:
Straubinger Piraten starten Wahlkampf mit Aufstellung ihrer Direktkandidaten
Heiko Schumann und Michael Ecker wollen den Land- und Bezirkstag entern
Nach den anderen Straubinger Parteien haben jetzt auch die Piraten ihre Direktkandidaten für den Land- und Bezirkstag im Stimmkreis Straubing aufgestellt. Die Aufstellungsversammlungen begannen mit der Begrüßung des niederbayerischen Bezirksvorsitzenden Christian Reidel und der gemeinsamen Festlegung der Tages- und Wahlordnung. Begonnen wurde mit der Wahl des Landtagskandidaten. Heiko Schumann, der stellvertretende Vorstand Straubing, stellte sich und seine schwerpunktmäßigen politischen Ziele und Inhalte vor. Der 35 jährige Sozialpädagoge wolle zuerst einen neuen Stil in die bayerische Landespolitik bringen. „Politische Entscheidungen und Abläufe müssen transparenter und für den Bürger nachvollziehbarer werden“, fordert Schumann. Außerdem wolle er die Bürgerbeteiligung auf den verschiedenen politischen Ebenen voranbringen, z.B. sich für Bürgerbegehren und Volksentscheide auch auf Bezirksebene einsetzen. Seine Hauptthemen sind Sozial- und Bildungspolitik, sowie ein liberaleres Bayern. Er will will sich unter anderem für den Ausbau der Städtebauförderung, z.B. das Projekt Soziale Stadt, die Abschaffung aller Bildungsgebühren, wie Kinderkrippen bzw. -garten und Studiengebühren, eine längere gemeinsame Schulzeit von 9 Jahren und mehr Autonomie für die Hochschulen stark machen. Des Weiteren will er liberale Ideen fördern. „Wir brauchen auch in Bayern liberalisierte Ladenöffnungszeiten, um der gesellschaftliche Entwicklung Rechnung zu tragen und im Gegenzug keine „Stillen Tage“ mehr, da wir mittlerweile in einer multikulturellen und säkularen Gesellschaft Leben, in der das Diktat der Kirchen zurückgehen müsse“, erläutert Schumann. In Niederbayern sind ihm der sanfte Donauausbau, ein gentechnikfreier Bezirk und der Breitbandausbau des Internets wichtig. Kommunal sollte Straubing mehr Studenten und eine gute Ausstattung der Lehrstühle und mehr bezahlbaren Wohnraum für finanziell schwächer gestellte Menschen bekommen. Er wurde bei einer Enthaltung mit gut 85% der Stimmen gewählt. Für den Bezirkstag trat Michael Ecker an. Der 30 jährige Rettungsassistent und Mitarbeiter eines großen Sanitätshauses, Vorstand der Straubinger Piraten, möchte sich für mehr Transparenz in der Verteilung der finanziellen Mittel innerhalb des Bezirks und die Förderung und Umsetzung des Livestreamings der Bezirkstagssitzungen einsetzen und das Interesse der Bürger an der Arbeit des Bezirkstages erhöhen. Außerdem ist er, wie Schumann auch, für eine Erhöhung der Bürgerbeteiligung. „Ich bin außerdem für eine stärkere Förderung der Kultur, besonders auch der Kleinkunst im Bezirk, z.B. durch Bildungsgutscheine oder die Einführung einer „Kulturflatrate““, erklärt Ecker. Ferner lehnt er die Privatisierung der Trinkwasserversorgung und die Förderung einzelner Großprojekte strikt ab. Auf die Frage der Finanzierbarkeit seiner Ideen, antwortete Ecker, dass eine Möglichkeit die Umschichtung des Haushalts, nach dem Prinzip, dass starke Schultern mehr wie Schwache tragen können, wäre. Auch er wurde bei einer Enthaltung mit 85% der Stimmen gewählt. Beide Direktkandidaten wollen auch versuchen auf ihrer jeweiligen Liste auf den ersten Platz zu kommen, um ihre Chancen in die Parlamente einzuziehen zu erhöhen. Gemeinsam wollen die Straubinger Piraten jetzt aktiv in die beiden Wahlkämpfe mit gezielten Aktionen und Projekten, z.B. mit Infoständen oder Podiumsdiskussionen, starten. „Wir wollen den Straubingern zeigen, dass die Piraten in Bayern und Niederbayern eine echte wählbare Alternative sind“, fasste Michael Ecker die beiden Aufstellungsversammlungen zusammen.
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